Das Profil der Ludwig-Richter-Schule Frankfurt

Seit dem Schuljahr 2015/2016 ist die Ludwig-Richter-Schule eine reine Grundschule in Eschersheim, direkt an der U-Bahn-Haltestelle Lindenbaum. Eine Grundschule mit erweiterter schulischer Betreuung, getragen vom Internationalen Familienzentrum e.V.

Mit dem Wegfall des Hauptschulzweiges und dem Wechsel der Schulform sowie der Pensionierung des bisherigen Schulleiters veränderte sich auch das Profil der Grundschule. Das Hauptschulkollegium hat die Schule verlassen. 6 Kolleginnen und Kollegen sind neu dazu gekommen. An der Schule arbeiten nun 12 Lehrerinnen und Lehrer und der Schulleiter.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler reduzierte sich im Zuge des Wegfalls des Hauptschulzweigs erst einmal auf etwa 180 Kinder und stieg dann innerhalb von 2 Jahren auf aktuell knapp 230 Kinder an. Aufgrund weiterhin steigender Schülerzahlen ist nun ein erster Jahrgang dreizügig. Weitere dreizügige Jahrgänge werden erwartet.

Im Schulbezirk der Ludwig-Richter-Schule gibt es zwei Nachmittags-Betreuungseinrichtungen für Schülerinnen und Schüler der Schule. Etwa 20 Kinder besuchen den Hort der Andreasgemeinde. Etwa 120 Kinder bleiben in den Räumlichkeiten der Ludwig-Richter-Schule und besuchen die Erweiterte Schulische Betreuung der Schule, getragen durch das Internationale Familienzentrum e.V.

In der Ludwig-Richter-Schule gibt es zwei Intensivklassen für Kinder mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen. In den beiden Klassen kommen 28 Kinder verschiedenster Nationen zusammen. Manche von Ihnen haben auf dem Weg zu uns einiges erlebt. Sicher auch Dinge, die solchen jungen Menschen nicht zugemutet werden sollten. Ziel der Intensivklassen ist die baldige Integration der Kinder in alters- und leistungsstandentsprechende Regelklassen. Dazu durchlaufen unsere Intensivklassenschülerinnen und -schüler zwei Phasen. In einer ersten Phase werden sie, wenn noch nicht geschehen, ausreichend alphabetisiert, um dann in unserer zweiten Phase sukzessive in alters- und leistungsentsprechende Regelklassen integriert zu werden.

Die Ludwig-Richter-Schule befindet sich seit der Beendigung des Hauptschulbetriebes in einem umfänglichen Veränderungsprozess der einige Chancen und auch Herausforderungen mit sich bringt. In gewisser Weise kann man die gegenwärtige Situation auch als einen schulischen Neuanfang bezeichnen. Bei diesem werden zwei Arbeitsfelder mit hoher Priorität erkennbar:

  1. Die redaktionelle und inhaltliche Überarbeitung und teilweise Neuerstellung aller schulischen Konzepte. Darunter Konzepte wie das Vertretungskonzept, das Raumnutzungskonzept, das Medienbildungskonzept, das Schulprogramm, das Förder- und Integrationskonzept und somit letztlich auch die Entwicklung eines neuen Schulprofils der Grundschule.
  2. Die Weiterentwicklung eines angemessenen Konzepts und Programms für den Nachmittag, auf dem Weg zu einer Schule mit Nachmittagsangeboten nach Bedarf und mit Maß, in enger Kooperation mit der vorhandenen erweiterten schulischen Betreuung.

Beide Arbeitsfelder brauchen Aufmerksamkeit, Energie und Zeit. Beide Arbeitsfelder bieten reichliche Chancen der Optimierung und Anpassung an unsere Wünsche und Erwartungen. In beiden Bereichen bauen wir auf die Unterstützung durch schulische Gremien und Partner. Darunter das Stadtschulamt, das Staatliche Schulamt, das Internationale Familienzentrum e.V., unsere ElternbeirätInnen und weitere engagierte Eltern der Schule.

Gemeinsam können wir die Ludwig-Richter-Schule zu der Grundschule machen, die wir uns für Kinder wünschen.

 

Tobias Oswald

Schulleiter


Vertretungskonzept (verabschiedet)

Entwurf eines Raumnutzungskonzepts (verabschiedet und umgesetzt)

Hausaufgabenkonzept (in der Evaluation)

Gewaltpräventionsprogramm (wird seit dem Frühjahr 2017 durchgeführt)

Mediennutzungskonzept (in der Vorbereitung)